Ein Website-Projekt beginnt mit einem Gespräch über Ihren Betrieb. Noch vor der Gestaltung sollten Angebot, Zielgruppe, Umfang und Zuständigkeiten geklärt sein. Sonst muss der Entwurf später Antworten auf Fragen liefern, die vorher offen geblieben sind.

Der Ablauf bei Anton besteht aus sechs Phasen. Jede endet mit einem greifbaren Stand: vom abgestimmten Umfang über den Seitenplan bis zur fertigen Website und den Zugängen. Hier steht, was Sie dafür vorbereiten können.

Im ersten Gespräch den Rahmen festlegen

Beschreiben Sie, was Ihr Unternehmen anbietet und welche Aufgabe die Website übernehmen soll. Geht es darum, ein bestehendes Angebot verständlicher zu zeigen, Anfragen zu ermöglichen oder einen veralteten Auftritt zu ersetzen? Nennen Sie auch, welche Funktionen erforderlich sind.

  • Wer soll die Website nutzen?
  • Welche Leistungen sind für den Start wichtig?
  • Gibt es eine bestehende Website oder bereits Inhalte?
  • Welche Termine und internen Zuständigkeiten sind zu berücksichtigen?
  • Welche zusätzlichen Funktionen oder Sprachen stehen im Raum?

Am Ende sollte der gewünschte Umfang schriftlich festgehalten sein. Dazu gehören die Leistungen des Anbieters und die Inhalte, die Sie selbst liefern. Offene Punkte sind dabei sichtbar zu machen, nicht stillschweigend als enthalten anzunehmen.

Die Richtung anhand konkreter Beispiele besprechen

Bringen Sie vorhandene Gestaltung und passende Referenzen mit. Erklären Sie zu jedem Beispiel, was Ihnen daran gefällt: die Lesbarkeit, die Reihenfolge der Informationen, die Bildauswahl oder eine bestimmte Bedienung. Ein bloßer Link lässt viel Raum für unterschiedliche Vorstellungen.

Eine Referenz dient zur Verständigung. Texte, Bilder und Geschäftsaussagen eines anderen Unternehmens werden nicht einfach übernommen. Aus Ihrem Angebot und Ihren Materialien entsteht eine eigene Richtung, die Sie vor der Ausarbeitung abstimmen.

Inhalte und Seitenaufbau zusammenbringen

Der Seitenplan zeigt, welche Informationen an welcher Stelle gebraucht werden. Er macht außerdem sichtbar, ob Texte oder Bilder fehlen. Führen Sie die Materialien an einem gemeinsamen Ort zusammen und kennzeichnen Sie die freigegebene Fassung.

Sie müssen dafür keine fertige Layoutdatei liefern. Klare Texte, brauchbare Bilder und vollständige Angaben sind wichtiger. Wenn Sie eine Leistung noch nicht beschreiben können, lässt sich diese Frage besser jetzt klären als nach der Umsetzung.

Eine Materialliste für Ihre Firmenwebsite

Den Entwurf gezielt beurteilen

Prüfen Sie, ob der Aufbau Ihr Angebot verständlich macht und zur tatsächlichen Kundensituation passt. Lesen Sie den Entwurf in der vorgesehenen Reihenfolge. Betrachten Sie auch die mobile Ansicht, denn dort verteilen sich Inhalte anders als auf einem großen Bildschirm.

Sammeln Sie Kommentare aus dem Team und geben Sie sie gebündelt weiter. Wenn zwei Personen gegensätzliche Wünsche haben, klären Sie die Richtung intern. Die Freigabe sollte eindeutig sein, damit die Umsetzung auf einem verlässlichen Stand beginnt.

Die Website in der Vorschau nutzen

Während der Umsetzung entsteht aus dem freigegebenen Design eine benutzbare Website. In der Vorschau lassen sich Navigation, Kontaktwege und Inhalte im Zusammenhang betrachten. Rückmeldungen beziehen sich jetzt auf diesen Stand und den vereinbarten Umfang.

Im aktuellen Paketvorschlag sind 2 gebündelte Korrekturrunden vorgesehen. Neue Leistungen oder grundlegende Änderungen am freigegebenen Aufbau werden zusätzlich besprochen. Eine klare Trennung hilft, den verbleibenden Aufwand einzuordnen.

Für den beschriebenen Paketumfang sind 3 bis 4 Wochen ab dem vereinbarten Start und dem vollständigen Eingang der Inhalte vorgesehen. Verzögerte Texte oder offene Freigaben verändern die Planung. Größere Projekte brauchen einen eigenen Zeitrahmen.

Die Übergabe vollständig machen

Nach der abschließenden Freigabe erhalten Sie die vereinbarte Website und die zugehörigen Zugänge. Eine kurze Einweisung erklärt den Stand und die nächsten Aufgaben. Domain, Hosting und laufende Kosten folgen der zuvor getroffenen Vereinbarung.

  • Welche Zugänge erhalten Sie und wofür werden sie verwendet?
  • Wo liegen die benötigten Unterlagen und Inhalte?
  • Wer übernimmt laufende Änderungen und technische Pflege?
  • An wen wenden Sie sich bei einer späteren Erweiterung?
  • Welche Leistungen sind mit der Übergabe abgeschlossen?

Legen Sie diese Angaben an einem Ort ab, auf den die verantwortliche Person im Betrieb zugreifen kann. Zugangsdaten gehören in eine geeignete Verwaltung, nicht in eine öffentlich geteilte Materialsammlung. Eine nachvollziehbare Übergabe erspart die Suche beim nächsten Änderungswunsch.

Leistungsumfang und spätere Kosten auseinanderhalten