Sie brauchen auf Ihrer Website genug Informationen, um passende Anfragen zu bekommen. Dazu gehören die Arbeiten, die Sie übernehmen, Ihr Einsatzgebiet und ein Kontaktweg, den jemand auf dem Handy sofort nutzen kann.

Was der Betrieb sonst noch erzählen möchte, kommt danach. Eine lange Unternehmensgeschichte hilft wenig, wenn ein Interessent nicht herausfindet, ob Sie seinen Auftrag annehmen oder überhaupt zu ihm fahren.

Benennen Sie die Arbeiten in Kundensprache

Kunden suchen häufig nach einer Aufgabe. Sie möchten eine Wohnung streichen lassen, ein Bad erneuern oder einen Defekt beheben. Nehmen Sie diese Begriffe auf und erklären Sie anschließend den fachlichen Umfang. Eine Überschrift wie „Unsere Kompetenzen“ reicht dafür nicht.

Ordnen Sie Ihre Leistungen in wenige verständliche Gruppen. Bei einem Malerbetrieb könnten das Innenräume, Fassaden und Renovierungsarbeiten sein, sofern diese Arbeiten zum Angebot gehören. Jede Gruppe bekommt eine kurze Erklärung und einen passenden Weg zur Anfrage.

Übernehmen Sie solche Formulierungen nicht ungeprüft. Der Text muss zu Ihrer tatsächlichen Arbeitsweise passen. Wenn Sie bestimmte Arbeiten nicht ausführen, sagen Sie das an der passenden Stelle. Das erspart beiden Seiten unnötige Telefonate.

Das Einsatzgebiet gehört ins Angebot

Nennen Sie Ihren Standort und die Orte oder den Bereich, in dem Sie üblicherweise arbeiten. Ein genauer Einzugsbereich ist hilfreicher als „regional und überregional“. Bei größeren Aufträgen können andere Entfernungen sinnvoll sein. Beschreiben Sie diese Ausnahme kurz.

Eine Liste mit beliebigen Städten ersetzt keine Ortskenntnis und kein tatsächliches Angebot. Wenn Sie für einen Ort eine eigene Seite planen, braucht sie auch eigenständige Informationen. Wiederholte Texte mit ausgetauschtem Ortsnamen schaffen für Besucher wenig Klarheit.

Halten Sie Standort, Telefonnummer und Öffnungszeiten auf der Website und im Google-Unternehmensprofil zusammen. Bei einem Betrieb ohne Kundenverkehr am Standort müssen Sie die Darstellung Ihres Einzugsgebiets passend zur tatsächlichen Arbeitsweise wählen.

So ergänzen sich Website und Google-Unternehmensprofil

Ein Arbeitsbeispiel braucht einen Satz dazu

Zeigen Sie freigegebene Bilder aus Ihrem Betrieb. Schreiben Sie daneben, was gemacht wurde und welcher Teil der Arbeit von Ihnen stammt. Ein kleines, gut erklärtes Beispiel ist für einen Kunden oft leichter einzuordnen als eine Galerie ohne Bildunterschriften.

  • Die Aufgabe: Was sollte verändert oder behoben werden?
  • Die Arbeit: Welche Leistungen hat Ihr Betrieb übernommen?
  • Das Bild: Welcher Ausschnitt ist zu sehen?
  • Der Rahmen: Welche Angaben dürfen öffentlich genannt werden?

Qualifikationen und Siegel gehören nur auf die Seite, wenn sie zutreffen und verwendet werden dürfen. Verzichten Sie auf nicht belegbare Aussagen über Marktführerschaft oder pauschale Bestnoten. Zeigen Sie lieber, wie Sie einen Auftrag vorbereiten und abstimmen.

Helfen Sie dem Kunden bei der ersten Anfrage

Ein Kontaktformular mit vielen Pflichtfeldern kann dazu führen, dass jemand das Vorhaben erst einmal verschiebt. Fragen Sie nur nach dem, was Sie für die erste Einordnung brauchen. Details lassen sich im anschließenden Gespräch klären.

  • Welche Arbeit ist geplant?
  • An welchem Ort soll sie stattfinden?
  • In welchem Zeitraum ist sie gewünscht?
  • Wie erreichen Sie den Interessenten?

Falls Fotos für die Einschätzung hilfreich sind, erklären Sie das. Ein direkter E-Mail-Kontakt kann dafür bereits ausreichen. Ein umfangreiches Upload- oder Buchungssystem ist eine zusätzliche Funktion und sollte mit seinem Pflegeaufwand geplant werden.

Telefonnummern sollten auf dem Handy antippbar sein. Geben Sie nur einen Notdienst an, wenn Sie ihn tatsächlich betreiben. Eine allgemeine Bürozeit und eine erreichbare Bereitschaft sind unterschiedliche Zusagen.

Klein anfangen, ohne Informationen zu verstecken

Für einen Betrieb mit eng verwandten Leistungen kann ein Onepager ausreichen. Angebot, Beispiele, Arbeitsweise und Kontakt lassen sich in eine klare Reihenfolge bringen. Bei deutlich unterschiedlichen Auftragsarten sind eigene Leistungsseiten häufig übersichtlicher.

Planen Sie eine Stellenanzeige zusätzlich, wenn die Website auch Bewerbungen unterstützen soll. Bewerber brauchen andere Informationen als Auftraggeber: Aufgaben, Anforderungen und einen direkten Kontakt zur zuständigen Person. Der Bereich sollte als solcher auffindbar sein.

Onepager oder mehrere Seiten für Ihren Betrieb

Diese Unterlagen bringen das Projekt voran

  • Eine Liste Ihrer wichtigsten Leistungen und der Arbeiten, die Sie nicht anbieten.
  • Ihr tatsächliches Einsatzgebiet und die gewünschten Kontaktwege.
  • Freigegebene Fotos mit kurzen Erläuterungen.
  • Zutreffende Angaben zu Betrieb, Ansprechpartnern und Qualifikationen.
  • Texte, Kontaktdaten und die benötigten rechtlichen Inhalte.

Sie müssen dafür keinen Werbetext schreiben. Verständliche Stichpunkte aus dem Arbeitsalltag sind eine gute Grundlage. Wichtig ist, dass eine Person im Betrieb die Angaben zusammenführt und den fertigen Stand freigeben kann.

Quellen und weiterführende Informationen